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A7: Transporterfahrer (29) stirbt bei Auffahrunfall

Rettungsgasse24
Herausgegeben von in So nicht ·
Und wieder keine Rettungsgasse - Auf 3 Spuren standen LKW
GUXHAGEN | KASSEL. Auf der Autobahn 7 zwischen Guxhagen und Kassel in Höhe des Abzweigs zur A44 ist am Samstagmorgen der Fahrer eines Transporters (29) bei einem Auffahrunfall ums Leben gekommen.

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Samstag, den 11. März 2017 um 05:54 Uhr

Wie der 52-jährige bulgarische Fahrer des Sattelzugs der Polizei sagte, habe kurz vor dem Auffahrunfall seine Zugmaschine technische Probleme gehabt. Die Motorkontrollleuchte im Display habe aufgeleuchtet und der Motor habe an Leistung verloren, sodass seine Fahrgeschwindigkeit nach und nach auf ca. 20 km/h abgefallen sei. Aus diesem Grund sei er bereits mit Warnblinklicht gefahren, sagte ein Polizeisprecher. Der 29-jährige Pole übersah den langsam fahrenden Lkw und fuhr auf. Der Unterfahrschutz des Aufliegers gab sofort nach, das Fahrerhaus drückte sich in den Auflieger. Zusätzlich schob von hinten die schwere Ladung des Klein-Lkw. Der Fahrer hatte wohl keine Chance den Unfall zu überleben.

Feuerwehrleute aus Guxhagen und Feuerwehrbeamte der Kasseler Berufsfeuerwehr bargen den Verstorbenen aus der vollkommen zerstörten Fahrerkabine. »Zwei Rettungssätze kamen hierbei zum Einsatz«, wie Guxhagens Einsatzleiter Markus Brandenstein berichtet.

Auch hier hatten nachrückende Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst wieder erhebliche Schwierigkeiten an die Unfallstelle zu kommen. »Auf allen drei Fahrstreifen standen Lkw und versperrten uns den Weg«, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Die Beamten der Kasseler Feuerwehr fuhren entgegengesetzt der Fahrtrichtung an.

Die Autobahn blieb in Fahrtrichtung Norden bis gegen kurz nach 10 Uhr gesperrt. Der Verkehr staute sich auf gut 10 Kilometer zurück. Die Staatsanwaltschaft beauftragte einen Gutachter mit der Rekonstruktion des Unfalls.

Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Guxhagen, die Kasseler Berufsfeuerwehr, ein Notarzt und zwei Rettungsteams, Beamte der Polizeiautobahnstation Baunatal und Mitarbeiter von Hessen Mobil.

Quelle: nh24.de



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